PVM GmbH Patienten-Versorgung Management Bielefeld - Tag der Mobilität 2018

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"Bewegt und mobil ÄLTER werden": PVM, der Stadtsportbund und viele weitere Partner hatten in die Martin-Niemöller-Gesamtschule geladen. Die Besucher zeigten sich äußerst agil.

Je oller, je doller – werden die denken, die beim Aktionstag „Bewegt und mobil älter werden“ durchs Schlüsselloch geschaut haben. Bielefelds Senioren kamen bei der Veranstaltung schwer ins Schwitzen. Aber wie fit sind sie wirklich? Sehen sie noch scharf, um sicher Auto zu fahren? Sind die Blutzucker-Werte noch in  Ordnung? Und was brauchen sie noch, um im Alter nicht einzurosten? An 30 Ständen konnten sich die „Best Ager“ über Hilfsangebote informieren. Die Veranstaltung hatte die In- halte der „Tage der Mobilität“ aufgegriffen, Schirmherr war der ehemalige SPD-Bundesminister Franz Müntefering.

Sabine Kozlik-Weigel (57) tanzt gerne, sie walkt aber auch. Beim Gemeinschaftstanz mit dem TSVE Bielefeld ist sie natürlich dabei. Sie ist fit, das soll aber auch so bleiben, sagt sie. Fit fühlen sich auch Gisela Hennig (74) und Helga Rusch (78) – und legen ein spontanes Tänzchen in der Schule ein. Von nichts kommt nichts. Der Stadtsportbund will darauf aufmerksam machen, dass Beweglichkeit und Mobilität Lebensqualität und Gesundheit im Alter positiv beeinflussen. „Wir setzen auf drei Schwerpunkte“, sagt Geschäftsführer Karl-Wilhelm Schulze. „Information, Geselligkeit und Mitmachen.“

Vor allem die, die bislang mit Senioren-Sportprogrammen noch nicht in Berührung gekommen sind, sollen angesprochen werden. Auch oder gerade die Menschen mit Rollator. „Wir versorgen die Patienten zwar mit Hilfsmitteln, aber viele wissen gar nicht, was sie alles für Möglichkeiten mit Rollator & Co. haben“, sagt Markus Wendler, Inhaber des Sanitätshauses Patienten-Versorgungs-Management (PVM). Und da gibt’s ne ganze Menge. Die Bielefelder sind an diesem Tag im Test-Fieber: Marianne Schulze (68) ist nach eigenen Angaben topfit. „Ich brauche nur eine Lesebrille“, sagt sie. Bei der Verkehrswacht lässt sie zur Sicherheit ihr Gehör überprüfen – passt alles. „Leider aber nicht bei allen, die hier sind“, sagt Mitarbeiterin Gizem Alma. „Beim Sehtest haben die meisten gut abgeschnitten“, sagt sie. „Beim Reaktions- und Hörtest nicht ganz so.“ Das könnte gefährlich werden im Straßenverkehr.

Ja, die Frauen sind hier in der Überzahl. Es gibt sie aber doch, die Männer, die sich helfen lassen wollen. Wie Rolf Pankoke, 88 Jahre alt. Er hat schon seinen zweiten Rollator. Lutz Wiese von der Turngemeinde Schildesche schaut genau hin, wie der Senior über den Rollator-Parcours geht. Er ist Experte, „trainiert“ eine Rollator-Gruppe. Etwas auf- rechter könnte Pankoke gehen, findet Wiese. Pankoke vermutet aber, dass die Höhe seines Rollators falsch eingestellt ist. Die Experten helfen.

Karl-Wilhelm Schulze: „Es ist wichtig, die Menschen zusammenzubringen.“ Das ist gelungen.

(NW 19.11.2018)

 

 

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