PVM GmbH Patienten-Versorgung Management Bielefeld - Tag der Mobilität 2016

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Klingelnd kam Franz Müntefering am vergangenen Freitag auf einem E-Dreirad-Tandem auf den Rathausplatz gefahren.

Zusammen mit den Veranstaltern des Tags der Mobilität wollte er den zweiten Aktionstag für ein aktives Leben im Alter eröffnen. Zusammen mit Karin Schrader, Bürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Mitarbeitern des Stadtsportbunds Bielefelds sowie allen Veranstaltungspartnern diskutierten die Gäste mit den Moderatoren darüber, warum ein bewegtes Älter werden so wichtig ist und wie das hier bei uns in Bielefeld gelingen kann.Dazu zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.

Sonne, Musik und viel Bewegung beim Tag der Mobilität

Dass jeder, ob alt, ob jung, ob allein, zu zweit oder in der Gruppe, mit oder ohne Rollator, Rollstuhl, mit Handicap oder ohne, sich körperlich und geistig fit halten kann, zeigten die verschiedenen Sportgruppen aus ganz Bielefeld. Entspannende Übungen, Sport im Sitzen, in Form bleiben beim Tanzen, mitlaufen beim Rollator-Gruppen-Walk oder beim Flashmob Mobil-im-Alter mitmachen: Möglichkeiten gibt es in unserer schönen Stadt genügend, um körperlich aktiv zu bleiben.  
Für alle, die ein wenig Hilfe benötigen, zeigte die Veranstaltergemeinschaft, wie vorhandenen Einschränkungen ein Schnippchen geschlagen werden kann. Laufen, Rad-, Bus- oder Auto fahren, vieles ist möglich, wenn die passenden Hilfsmittel bekannt sind. Diese stellten die verschiedenen Kooperationspartner an ihren Informationsständen aus und luden zum Ausprobieren ein. PVM und Rosenhäger stellten einen Rollatorparcours zur Verfügung, an dem Interessierte ihren Umgang mit dem Rollator testen und üben konnten. Der Parcours endete in einem Bus von moBiel. Die vielen Tester zeigten sich überrascht, dass sich der Rollator mit den richtigen Tricks viel besser händeln lässt und statt eines lästigen Anhängsels ein praktischer Begleiter im Alltag wird.
Auch abseits des Rollatorparcours gab es auf dem Rathausplatz viel zu sehen und auszutesten. Die Verkehrswacht Bielefeld bot zum Beispiel eine Fahrt im Fahrsimulator an, bei dem die eigene Reaktionsfähigkeit getestet werden konnte. Beim DRK konnten außerdem Seh- und Hörvermögen überprüft werden. Die Polizei kontrollierte die Rollatoren auf ihre Fahrtauglichkeit und Verkehrssicherheit, bei Bedarf konnten die Rollatoren noch vor Ort von PVM und Rosenhäger repariert werden.

"Viele freundliche Gesichter machen deutlich, wie richtig und wichtig solche Tage sind"

Mobilität mit Hilfsmitteln geht aber auch mit dem Auto und dem Fahrrad. Das bewiesen das Autocenter Gaus mit ihren behindertengerechten Fahrzeugumbauten, der Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes und die E-Motion E-Bike Welt Bielefeld mit E-Dreirädern oder E-Dreirad-Tandems. Auf diesen können Menschen mit Einschränkungen bequem neben ihren Angehörigen Platznehmen, die dann für beide trampeln.
Auch Reisen – nah und fern – sind im Alter oder bei Einschränkungen noch möglich. Die AWO klärte über ihr Reiseprogramm auf, bei dem sich Menschen mit Hilfebedarf anmelden und betreut Reisen können.
Die Veranstalter sind sich einig, dass der Tag ein voller Erfolg war und freuen sich auf das nächste Jahr mit vielen weiteren Aktionen. Auch Angelika Gemkow, ehemalige Beauftrage der Landesregierung NRW für die Belange der Menschen mit Behinderung, weiß: „viele freundliche Gesichter machen deutlich, wie richtig und wichtig solche Tage sind.“ Im nächsten Jahr findet daher im September die dritte Auflage des Tags der Mobilität statt.

Im Video und der Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck vom Aktionstag machen:

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