PVM GmbH Patienten-Versorgung Management Bielefeld - Einladung der CDU-Bundestagsfraktion

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Die Bielefelder Initiative für Alternativen zu Ausschreibungen im Hilfsmittelsektor, der auch PVM angehört, hat sich von Beginn an in die Ausschreibungsproblematik im Hilfsmittelbereich eingebracht.

Auch an den gesetzgeberischen Prozessen waren wir beteiligt und haben versucht, das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) im Sinne der Patientenversorgung zu optimieren.
Das HHVG ist am 16. Februar vom Bundestag beschlossen worden, soll es zu weiten Teilen noch im Frühjahr in Kraft treten.

Die nun vorliegende Version des HHVG stellt für uns nur ein vorläufiges Ergebnis dar – wir erwarten, dass die Anfänge dieser in der nächsten Legislaturperiode weiterentwickelt werden. Dass es bei dem jetzigen Stand des HHVG nicht bleiben kann, scheint auch allen politisch Beteiligten, Verbänden, Dienstleistern und auch vielen Patienten klar zu sein.

Viel veränderung durch weniger Worte

Wir freuen uns dennoch über erste Erfolge, die sich in der Streichung drei kleiner Worte im § 127 Absatz 1 SGB V wiederspiegelt:

“Für Hilfsmittel, die für einen bestimmten Versicherten individuell angefertigt werden, oder Versorgungen mit hohem Dienstleistungsanteil sind Ausschreibungen in der Regel nicht zweckmäßig“

Ausschreibungen bei Versorgungen mit hohem Dienstleistungsanteil sind besonders deshalb als besonders kritisch anzusehen, weil sie die Versorgung der Patienten verzögern und diese z.T. nicht sichergestellt werden kann. Dies ist insbesondere bei Entlassungen aus dem Krankenhaus, bei Palliativpatienten oder bei akuten Gesundheitsproblemen der Fall. Schnelles Handeln im Sinne des Patienten kann dazu beitragen, den Gesundheitszustand des Patienten zu erhalten oder Verschlimmerungen zu verhindern.

Verschiedene Akteure, die nach deutschem aber auch europäischem Recht am Gesundheitswesen beteiligt sind, sehen die Änderungen des HHVGs bereits jetzt als nicht haltbar an. Insbesondere um mögliche einseitige Auslegungen der Gesetzesvorgaben gegenüber der Politik aufzeigen zu können, wird sich die Bielefelder Initiative für Alternativen zu Ausschreibungen im Hilfsmittelsektor auch hier wieder einbringen.

Einladung zum Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach Berlin

Zuletzt hat sich uns Ende März dazu Gelegenheit geboten, als Markus Wendler als Vertreter der Bielefelder Initiative für Alternativen zu Ausschreibungen im Hilfsmittelsektor für den 27. März zum Kongress „Kooperation zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen“ eingeladen worden sind. Die Veranstaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte zum Ziel aufzuzeigen, wie eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und anderen, nicht ärztlichen Gesundheitsberufen wie Pflegern, Therapeuten, Assistenten, Laboranten, Dienstleistern, gelingen kann. Hierzu sprachen und diskutierten nicht nur die Mitglieder des Bundestages Volker Kauder und Maria Michalk sowie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Auch Markus Wendler als Teil der Bielefelder Initiative meldete sich zur Wort.

Das HHVG mit Blick in die Zukunft

Die Kongressteilnehmer stimmen überein, dass eine Patientenversorgung – selbstredend vor dem Gebot der Wirtschaftlichkeit – nur im Miteinander und durch gute Kooperationen funktionieren kann. Mit dem HHVG ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Nun bleibt erstmal abzuwarten, welche Erfahrungen mit dem neuen Gesetz gemacht werden und wie sich dann das HHVG in einer zweiten Runde weiterentwickelt.

Sowohl die Firma PVM als auch die Bielefelder Initiative für Alternativen zu Ausschreibungen im Hilfsmittelsektor wünschen allen Kunden, Kooperationspartnern, Unterstützern und Freunden ein frohes Osterfest und ein sonniges Frühjahr!

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